< Informationsveranstaltung zur schulischen Tagesbetreuung
02.05.2012 11:23 Alter: 1 Jahr(e)

Girls-Day 2012: Karriere mit Sicherheit

Bereich Sicherheit bietet für Mädchen ungeahnte Chancen


v. l.: Polizeibeamtinnen Patricia Reumann, Tina Musits, Sabine Gmasz (Referat Frauenangelegenheiten im Amt der Burgenländischen Landesregierung), Tina und Barbara vom Gymnasium Kurzwiese, der Amtsführende Präsident des Landesschulrats, Mag. Dr. Gerhard Resch, Frauenlandesrätin Verena Dunst und Oberstleutnant Helmut Marban

Der Girls-Day 2012 kann neuerlich mit einer Rekordbeteiligung aufwarten: 636 Schülerinnen aus 35 Schulen schnuppern heute landesweit in 177 Betrieben Berufsluft. Großes Interesse herrscht beim diesjährigen Girls-Day an Berufen im Sicherheitsbereich. Rund 200 Mädchen verbringen den heutigen Tag bei der Polizei und beim Bundesheer und nehmen die Sicherheitsberufe genauer unter die Lupe. Das Ziel: Jungen Frauen sollen technische oder frauenuntypische Berufsfelder wie den Bereich Sicherheit eröffnet werden, die meist bessere Ausbildungschancen und bessere Verdienstmöglichkeiten bieten. In den vergangenen elf Jahren nutzten weit über 3.000 Schülerinnen im ganzen Land die Gelegenheit zum Mitarbeiten und Kontakte-Knüpfen.
Noch immer entscheiden sich über 50 Prozent der weiblichen Lehrlinge in Österreich für nur drei Lehrberufe: Einzelhandel, Frisörin und Bürokauffrau. Und sie nehmen damit in Kauf, schlechter bezahlt zu werden als ihre männlichen Kollegen die sich für eine Lehre in einem technischen Beruf entscheiden. Der Girls-Day bietet Mädchen im Alter von 13 bis 15 Jahren die Möglichkeit, Arbeitsfelder abseits der typischen Frauenberufe kennen zu lernen. Das Burgenland beteiligt sich heuer nun schon zum elften Mal am österreichweiten Girls-Day. 636 Mädchen lernen am heutigen Girls- Day in 177  Betrieben – vor einem Jahr waren es 151 Betriebe - den Arbeitsalltag kennen und schnuppern in technische Branchen hinein. 2011 nahmen 629 Mädchen am Girls-Day teil, 2010 waren es 510. Erfreut von der steigenden Zahl der Interessentinnen zeigt sich auch der Amtsführende Präsident des Landesschulrats Mag. Dr. Gerhard Resch: „Ich freue mich über jede junge Dame, die sich über technische Berufe informiert. Gerade der Bereich der Sicherheit ist ein Beruf mit Zukunft.“


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